- 07.11.2026 Manche mögen's heißer -- ACHTUNG: Termin geändert vom 21.11.2026 -- Tickets? Klicken Sie hier -- Komödie von Sigrid Vorpahl nach B. Wilder, Musik D. Hörold
- 08.11.2026 AUSVERKAUFT -- „Aber bitte mit Sahne“ – Kaffee, Kuchen und Theater serviert von unseren Schauspielschülern
- 15.11.2026 Rotkäppchen -- Tickets? Klicken Sie hier -- Märchenspiel von Sigrid Vorpahl nach Grimm. Musik: Dietmar Hörold
- 21.11.2026 Rock 'n' Roll im Kristallpalast -- ACHTUNG! Termin geändert vom 07.11.2026 -- Tickets? Klicken Sie hier -- Komödie von Sigrid Vorpahl, Musik D. Hörold
- 29.11.2026 Der gestiefelte Kater Tickets? Klicken Sie hier -- Märchenkomödie von Sigrid Vorpahl nach Grimm
- 07.11.2026 Manche mögen's heißer -- ACHTUNG: Termin geändert vom 21.11.2026 -- Tickets? Klicken Sie hier -- Komödie von Sigrid Vorpahl nach B. Wilder, Musik D. Hörold
- 08.11.2026 AUSVERKAUFT -- „Aber bitte mit Sahne“ – Kaffee, Kuchen und Theater serviert von unseren Schauspielschülern
- 15.11.2026 Rotkäppchen -- Tickets? Klicken Sie hier -- Märchenspiel von Sigrid Vorpahl nach Grimm. Musik: Dietmar Hörold
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- 29.11.2026 Der gestiefelte Kater Tickets? Klicken Sie hier -- Märchenkomödie von Sigrid Vorpahl nach Grimm
Stürmischer Applaus für eine Welturaufführung - Artikel "Volksstimme" vom 19.11.13
Nach eineinhalbjähriger intensiver Arbeit haben die Mitglieder der Expertengruppe der Zielitzer Kinder- und Jugendschauspielschule der Öffentlichkeit ihr Stück "Facemob" vorgestellt. Das Zielitzer Holzhaustheater war Schauplatz der Welturaufführung.
Zielitz l Das Publikum der Premierenvorstellung erlebte ein Wechselbad der Gefühle: Betroffenheit einerseits über die schonungslose Darstellung des Mobbings, Begeisterung andererseits über die schauspielerischen Leistungen der Akteure auf der Bühne.
Die neun Jugendlichen aus der Expertengruppe der Zielitzer Kinder- und Jugendschauspielschule hatten 18 Monate lang hart an ihrem Stück gearbeitet und geprobt, bis es schließlich bühnenreif war. "Dabei gab es oftmals heiße Diskussionen", verriet Sigrid Vorpahl, die die Jugendlichen bei der Dramaturgie unterstützt hatte.
Über Improvisationstheater näherten sich die Theaterschüler den einzelnen Szenen. "Dabei haben wir auch entdeckt, wer von uns am besten in welche Rolle passt", erzählte Julia Gebhardt, die im Stück das Mobbingopfer Julia spielt, bei der Fragestunde für das Publikum, nachdem der letzte Vorhang gefallen war.
Auch die im Stück angewendete sehr kräftige Jugendsprache sorgte im Vorfeld für manche Diskussion. "Wir haben das als Mittel angesehen, die Problematik so real wie möglich anzugehen. Dabei hat jeder von uns aber für sich selbst entschieden, wie er sich ausdrückt", erläuterte Felix Wendt, im Stück der Anführer der Gang, die Julia zu einem Selbstmordversuch treibt.
"Diese Problematik wird viel zu selten thematisiert", fanden die Schauspielschüler, die sich nach eingehender Diskussion dafür entschieden hatten, das fast alltägliche Mobbing auf die Bühne zu bringen. Das ist ihnen eindrucksvoll gelungen. Das bewies der stürmische Applaus nach der letzten Szene des sehenswerten Jugendschauspiels.
Der Premierenjubel wich aber einer Betroffenheit, als die Jugendlichen von einem zwölfjährigen Mobbingopfer aus dem realen Leben berichteten, das sich im September dieses Jahres das Leben genommen hat.
Bild zur Meldung: Ensemble "Facemob"














